Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... das «Breitmaul-Goggomobil» Dompert geschneiderter «Über-Goggo» erschliessen, den die Bayern auf der Frankfurter IAA 1959 dem staunenden Publikum präsentiert hatten: der Isar S 35. Rein äusserlich glich er zwar dem Goggo-Coupe, aber unter dem Blech kleid tat sich eine neue Welt auf. Hinter der haifischmaulartigen Kühleröffnung sass ein Frontmotor, und zwar der Vier takt-Boxer aus dem Isar T 700, mit Dop pelvergaser und höherer Verdichtung auf 35PS getunt. Die Türen waren vorne angeschlagen, eine Änderung, die beim normalen Modell erst im Jahre 1964 kam. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 135km/h angegeben, die Beschleu nigung von 0 auf 100 km/h mit 22 Sekun den. Bei dem geplanten Preis von DM 4750.— wäre der S 35 mit Sicherheit ein Bestsel ler geworden, aber massive Motoren probleme verhinderten den Serienan lauf. 1960 dienten die beiden S 35 dann als Versuchsträger für den von Max Ischinger völlig neu konstruierten Reihenvier zylinder mit obenliegender Nockenwel le, die — ein Novum im Motorenbau — von einem Kunststoffzahnriemen ange trieben wurde. Das Fahrwerk des S 35 war allerdings mit der 50 PS starken Ma schine hoffnungslos überfordert, so dass man sich in Dingolfing entschloss, gleich ein ganz neues Auto zu bauen. Als Glas S 1004 kam es im Mai 1962 auf den Markt. Seine Vorläufer, die beiden «Breitmaul-Goggos», ereilte das Los fast aller Prototypen: Sie wurden irgend ...
Kommentare