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... da selbst die Gordon-Bennet-Rennen überholt waren und längst eine regel rechte Grand-Prix-Formel bestand, beschloss der Argentinische Automobil klub, seinen ersten «Gran Premio» zur Austragung zu bringen. Argentinien be sass um jene Zeit knapp 8 Millionen Ein wohner, die grösstenteils die fruchtba ren Gebiete an der La-Plata-Mündung und längs des Rio Parana bewohnten, während in den entlegenen Regionen, vornehmlich im Süden des Landes, zum Teil noch wilde Indianerstämme hau sten. Im gleichen Jahr also, da zum er stenmal Chile und Argentinien durch die Transanden-Bahn verbunden wer 44 den sollten, schufen einige wenige «Phantasten» des Argentinischen Auto mobilklubs den «Gran Premio», der in einer einzigen Etappe auf der 750 km langen Strecke Buenos Aires—Cördoba ausgetragen wurde. Unter den nicht all zu zahlreich teilnehmenden Fahrzeugen waren mit den Marken de Dion-Bouton, Delaunay-Belleville, Springuel, Imperia, Mors, Motobloc und Overland haupt sächlich Namen vertreten, die heute schon längst in die Geschichte eingegan gen sind. Juan Cassoulet siegte auf de Dion-Bouton in diesem historischen Rennen mit einem Stundenmittel von 24,429 km und legte damit den Grund stein des «Gran Premio Argentino de Carretera», zusammen mit der Targa Florio das einzige Rennen der Welt, das über fast fünf Jahrzehnte hinweg seine klassische Grundform bewahren konnte und wie einst so auch ...
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