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... in Balcarce Jürgen Lewandowski Dennoch werden immer wieder solche Fragen gestellt — und dann taucht im mer ein Name auf: Juan Manuel Fangio. Der Mann, der fünfmal Fahrer-Weltmei sterwurde — der Mann, derauf Alfa Ro meo, Ferrari, Lancia, Maserati und Daimler-Benz fast zehn Jahre lang die Rennstrecken der Welt beherrschte. Fangio, der am 24. Juni 1911in dem klei nen argentinischen Ort Balcarce gebo ren wurde, kam erst spät zum Motor sport. Mit 25 beteiligte er sich erstmals an einem der in Argentinien so belieb ten Langstreckenrennen —ein Jahr spä ter baute er sich seinen ersten «eigenen» Wagen. Balcarce hielt zu ihm Nach ein, zwei Jahren wird er bekannt — er gewinnt einzelne Etappen, zum Gesamtsieg reicht es jedoch noch nicht, seine Wagen halten nicht. Balcarce, sei ne Heimatstadt, hält jedoch zu ihm — man unterstützt ihn, man gibt ihm Geld — endlich steht das kleine Städtchen, knapp 80 Kilometer landeinwärts von dem mondänen Seebad Mar dei Plata gelegen, auch einmal in den Schlagzei len. Man hat einen berühmten Sohn in den Stadtmauern: Juan Manuel Fangio. Fangio wird diese Hilfe niemals verges sen — Balcarce bleibt «seine» Stadt. 1940 gewinnt er eines der härtesten Rennen aller Zeiten: den «Gran Premio Internacional dei Norte» — dahinter verbirgt sich ein 9537 Kilometer langes Rennen von Buenos Aires über die 4000 Meter hohen Andenpässe bis zur Pazifikküste ...
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