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... gilt als der geistige Vater des Vierventilmotors, auch wenn er ihn nicht allein, sondern in Zusammenar- 24 Hoch vor wenigen Jahren galten Vierventilmotoren als technische Leckerbissen, in erster Linie dazu be stimmt, teuren Sportwagen oder reinrassigen Renn triebwerken zu höherer Leistung zu verhelfen. Heu te sind sie auf dem besten Weg, alltäglich zu werden, wie ein Blick auf das aktueigt. beit mit den drei Rennfahrern Georges Boillot, Paolo Zuccarelli und Jules Goux konstruiert hat, wie Helmut Hütten in seinem Werk «Schnelle Motoren — se ziert und frisiert» berichtet. (Die Peu geot-Leute hatten dem kreativen Renn fahrer-Trio übrigens den hübschen Spitznamen «Les charlatans» verpasst.) Man kann aber davon ausgehen, dass Henry entscheidenden Anteil an dieser «Geburtsstunde des modernen Rennmo tors» — so Hütten — hatte, denn später baute er allein und in Rekordzeit Acht zylinder-Triebwerke mit Vierventiltech nik für die französische Marke Ballot. Die Vierventiltechnik war damals aus schliesslich wegen der damit erreichba ren Leistungssteigerung interessant. Als man in den zwanzigerJahren entdeckte, dass der Kompressor noch eine wesent lieh höhere Leistungsausbeute ermög lichte, wandte man sich langsam wieder von ihr ab. In den folgenden Jahrzehn ten wurde sie nur noch vereinzelt in Wettbewerbsfahrzeugen oder hochkarä tigen Sportwagen, z. B. Ferrari und spä ter Lotus, ...
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