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... Flying Cloud, 1929 Die amerikanische Marke Reo hatte von 1904 bis 1936 Personenwagen gebaut. Der Name war aus den Initialen von Ramson E. Olds geformt, der seine Mar ke Oldsmobile verlassen hatte. Unter der romantischen Typenbezeich nung «Flying Cloud» [«Fliegende Wolke*) wurden 1929 zehn Karosserieausführun gen angeboten. Allen gemeinsam war ein Sechszylindermotor von 4,4 Liter In halt (85,725 x 127 mm], der auf eine Höchstleistung von 82 PS bei 2800/min kam. Als Besonderheiten wurden die siebenfach gelagerte Kurbelwelle, die 4-Punkt-Motoraufhängung auf Gummi, eine Gummiblock-Federaufhängung («kein Schmieren und kein Quietschen der Federn*), hydraulische 4-Rad-Innenbacken-Bremsen («sichere Wirkung, un abhängig von Witterungseinflüssen*) und vier hydraulische Stossdämpfer auf geführt. In seiner in deutscher Sprache gedruck ten Version erhielt der hervorragend ge staltete Prospekt einige liebenswürdige kleine Druckfehler, wie bereits die Ein leitung zeigt: «Das Klipperschiff auf Sei te 1 und das lange, schlanke, niederge baute Auto auf Seite 2 sind beide «Flying Cloud> Typen. Das Erstere zeigte schon vor vielen Jahren was Amerika auf offe nem Meere leisten konnte. Das Zweite beweist Amerikas Fortschritt auf den heutigen Chausseen. Das geheimniss ist eine der beiden gemeinsamme Eigen schaft... gediegende Konstruktion.» Zum «Standart Roadster» wurde erläu tert: «Dieses ...
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