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... abnehm baren Zylinderkopf. Die Kurbelwelle war im ellenlangen Leichtmetall-Kurbel gehäuse siebenfach gelagert. Der mit Kühlrippen versehene untere Teil des Gehäuses diente als Ölwanne und ent hielt schon damals ein Schwallblech. Die Gemischbildung besorgte ein Daim ler-Dreifachvergaser, und auch an eine Saugrohrvorwärmung war gedacht wor den. Über die Leistung des Maybach- Mercedes-Motors gibt es unterschiedli che Angaben. Zutreffen dürften die auch vom Mercedes-Benz-Archiv genannten 106 PS bei 1400/min. Ein Wert von 120 PS, der gelegentlich in der Literatur auftaucht, könnte zu der 13,3-1-Version gehören, wenn es eine gegeben hat. In seinem Buch über die Rennwagen mit dem Stern im Kühler meint Autor Ludvigsen, der Sechszylinder sei in ein Chassis eingebaut worden, das dem des Grand-Prix-Typs von 1907 entsprach. Augenscheinlich stimmt das nicht, weil hier das Chassis über der Vorderachse stärker gekröpft ist und insgesamt ele ganter wirkt. Federbandkupplung und vier Gänge Die Kraftübertragung ist für die damali ge Mercedes-Linie typisch. Sie besteht aus einer Federbandkupplung und ei- 36 "er Arbeitsplatz der Zweierbesatzung. Der grosse Knopf im Fussraum gehört zur Luftpumpefür den Förderdruck im Benzintank. Chassisdetail mit von Maybach konstruierten Reibungsdämpfern mit progressiver Wirkung. nem vom Motor getrennten Schubrad getriebe mit vier Vorwärtsgängen, das mit ...
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