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... Schreinern, Malern und Sattlern, und der Eifer und die Energie, die der junge Karossier entfaltete, wurden bald ein mal anerkannt. Ein französisches Fach magazin schrieb im Jahre 1927: «Mon sieur Franay, zu gleichen Teilen Techni ker und Künstler, angeregt durch mo dernste Konzeptionen, lässt sich durch die Vorurteile, die viel zu lange den Ka rosseriebau regiert haben, nicht beirren Amerikaner 46 und hat sich eine ausgewählte Kund schaft geschaffen, welche es zu schätzen weiss, in ihm den Schöpfer eleganter Karosserien gefunden zu haben.» Die tadellose Fertigung der Franay-Karosserien stach bis zur Aufgabe des Be triebs stets heraus, und an den Pariser Salons und an all den Schönheitskon kurrenzen konnte man als Symbol dafür immer die an der rechten oberen Ecke der Windschutzscheibe angebrachte Aufschrift «Carrosse par FRANAY» fest stellen. Marius Franay ahnte das Ende des gol denen Zeitalters der Luxuskarosserien voraus. Übersprühend von Ideen wünschte er, seine Aktivitäten aufande re Gebiete auszuweiten. So gründete er 1932 die kinematographischen Labora torien LTC und widmete diesen immer mehr von seiner Zeit, doch blieb er im Herzen nicht weniger der Karossier, der erwar. Er setzte alles daran, um den Fa milienbetrieb, um den sich übrigens im mer auch noch seine von ihm verehrte Mutter kümmerte, weiterzuentwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, verstärkte er die ...
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