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... Standard. Immer befand sich zwi schen Fahrer und Fahrgästen eine Trennwand. Hohe Anforderungen Aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammen auch die scharfen Prüfungen, denen sich ein angehender Taxifahrer zu unterwerfen hat. Er muss nicht nur eine besondere Fahrprüfung ablegen und ein Gesundheitszeugnis beibringen, sondern auch ein Führungszeugnis. Mit einem einzigen Verkehrsdelikt, ge schweige denn einer Vorstrafe braucht er sich gar keine Hoffnung auf eine Zu lassung zu machen. Der theoretische Test, in dem eine lückenlose Kenntnis des Londoner Strassennetzes vorausge setzt wird, ist für die meisten Bewerber der Stolperstein. Die Vorbereitung auf die Prüfung wird heute mit einem Jahr und länger veranschlagt. Der Fahrgast hat den Vorteil, auf dem kürzesten (und billigsten) Wege zu seinem Ziel zu ge langen. Das ist ein Umstand, der das Ta xifahren in London zum Genuss macht. Nach dem Ersten Weltkrieg endete die Dominanz der ausländischen Marken. Neu erschien die schottische Marke Beardmore. Sie wurde mit ihren Taxi fahrzeugen weitaus bekannter als mit den Personenwagen. Dieses Beardmore- Taxi von 1919 kann mit Fug und Recht als die erste ausgesprochene Taxikon struktion bezeichnet werden, denn hier wurden erstmals Prinzipien ganz spe ziell für den in Aussicht genommenen Verwendungszweck in die Tat umge setzt. Als Beispiel mag die Ausführung des Fahrgestells dienen, dessen Seiten holme in der Mitte abgesenkt waren, 49 ...
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