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... und anschliessend konnte die Pro duktion anlaufen. Im Frühjahr 1956 verliess der erste «Kunststoff-Enzmann» die Werkstatt 30 in Schüpfheim und feierte bald daraufam «Comptoir Suisse» in Lausanne seine Premiere. Ein Jahr daraufmachte er in Frank furt aufder IAA 57 Furore, gab es doch nur ganz wenige Kunststoff-Autos (z. B. DKW- Monza); und die Schweizer Konstruktion war bildhübsch. Der «506» - der IAA-Postbote schrieb die Standnummer im mer auf die Briefe an die Enz männer und denen gefiel die Bezeichnung «Enzmann 506» - war rassig wie die frühen Porsche-550-Spider, kostete je doch nur einen Bruchteil von ihnen. Volkstümlich waren aber auch die Enzmann-Preise nicht: Enzmann 506 Spidermit fabrik neuem VW-Chassis und Motor Fr. 8450.-; Enzmann 506 Cabrio mit fabrikneuem VW-Chassis und Motor Fr. 9300.-. Zum Vergleich: Ein Export-Kä fer kostete damals DM4600.-, ein Karmann-Ghia-Cabriolet DM8250.- und ein Porsche Speedster war schon für gut DM 12 000.-zu haben. Der in Kleinserie hergestellte Enzmann 506 verkaufte sich gut. Abnehmer fanden sich in ganz Europa und auch in den USA. Aber für den ganz gros sen Verkaufserfolg gab es ein unüberwindliches Hindernis: das VW-Werk in Wolfsburg! Nordhoff! Die Entlebucher Au tobauer erhielten keine fabrik neuen Käfer-Chassis aus Wolfsburg, mussten deshalb komplette neue Käfer kaufen, diese umbauen und die über flüssigen Carrosserien der ...
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