Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... wurde doch der MG in den Vereinigten Staaten aus gezeichnet verkauft. Einige Männer schauten dem Fest hingegen mit gemischten Gefühlen zu. Sie wussten näm lich, welche Ernüchterung sie am nächsten Tag erwartete: die offizielle Mitteilung der Di rektion von British Leyland, dass die MG-Werke geschlos sen würden! Jedermann war entsetzt, vor allem die Amerikaner. Die steckten die Köpfe zusammen und statteten dem damaligen Direktor Alex Park einen Be such ab, bei dem sie erklärten: «Wir bestellen ab jetzt jeden MG, den Sie in den kommen den vier Jahren herstellen. Vier Jahre lang die ganze Pro duktion!» Park konnte aber nichts mehr erreichen. Der Beschluss, die MG-Werke zu schliessen, war zu dem Zeit punkt aller Wahrscheinlichkeit nach das einzig Richtige, denn auto exklusiv 8/85 aufjeden verkauften MG musste die British Leyland etwa 2000 Franken drauflegen. Das konnte natürlich nicht so wei tergehen. Die bei der äusseren Erschei nung der MGs gemachten Feh ler stammten noch von frühe ren Zeiten und waren nicht wieder gutzumachen. Schon zu lange wurden keine neuen Modelle mehr entwickelt und zu lange die Produktionsanla gen nicht mehr modernisiert. Das konnte einfach nicht unge straft bleiben. Es waren nicht Parks Fehler, sondern die sei ner Vorgänger, die zur glei chen Zeit mit MG auch die innerhalb British Leyland aus erkorene Sportwagenmarke Triumph fallen liessen. Nach ...
Kommentare