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... Delahaye 135 Le Mans wurde von einem argentinischen Team nach Italien an den Start gebracht. Noch in den sechziger Jahren konnten derartige Fahrzeuge im normalen Verkehr vonBuenos Aires beobachtet werden. Zeitkontrolle am Schluss einerEtappe. AufdieZehntels sekundegenau mussten die Vorgabezeiten eingehalten werden, wollte man Strafpunkte vermeiden. Hier nähertsich ein LanciaAprilia 1350 von 1938 dem Zielstrich. Idealzeit bedeutet einen Strafpunkt. Aber es gibt auch andere Mille-Miglia- Fahrer, Enthusiasten, welche mit ihrem betagten Sportauto einen vergnüglichen Drive erleben wollen und auf die Vorga bezeiten pfeifen. Der ehemalige Renault-Rennleiter Jean Sage, der in Italien einen Ferrari 375 des Musee de l'automobiliste (Südfrank reich) fuhr: «Je m'en fous des contröles, je veux m'amuser!» Grenzen Das Spiel hat gelegentlich auch seine Grenzen; so ertappte der Radar bei spielsweise den englischen Le-Mans- Spezialisten Alain De Cadenet und des sen Alfa Romeo 8 C 2600 Kompressor mit angeblich 210 km/h. Das war selbst in den Tagen allgemeiner Mille-Miglia- Euphorie des Guten zu viel, und der bri tische Haudegen musste seine Start nummern für den Rest der Fahrt entfer nen. Aber beeindruckt hat dieses Inter mezzo den Engländer kaum. «Mille Mi glia is greatfun!» ...
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