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... ist damit eindeutig leistimgsfähiger als der Monza. Den gibt es zwar inzwischen mit 44 PS, aber DKW weigert sich beharrlich, die stärkere M a s c h i n e f ü r d e n M o n z a f r e i zugeben. Und doch; die Produktionszah len des Monza steigen! Im Mai 1958 jedenfalls bietet Wenk in der «Händlerinformation Nr. 4» seinen Kollegen einen um 20 Prozent erhöhten Nettover dienst, der mit dem Anstieg der Produktion begründet wird. Endlich hat der Monza den 1000-cc-Motor bekommen, wenn auch nur die 44 PS-Version, und wird in dieser Aus führung für DM 10 450.- plus DM 175.- für die «Klima-Anla ge» verkauft. Wenk strahlt nach wie vor Optimismus aus. Ein in einer grossen Autozeitschrift veröffentlichter Fahrbe richt untermauert die Hoffnun gen, die Wenk auf den Monza setzt. Der Fahrbericht enttäuscht nur in einem Punkt: die geprüfte 44-PS-Version läuft gestoppte 135 km/h und ist damit gerade u m 4 k m / h s c h n e l l e r a l s e i n e 3=6-Limousine. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem geprüften Monza um ein noch nicht völlig eingefahrenes Exemplar han delt. Der Ofen geht aus Dann geht es plötzlich Schlag auf Schlag. Aus den USA gehen mehrere Bestellungen ein - aber Wenk kann nicht liefern, denn das DKW-Werk gibt kei ne Fahrgestelle mehr ab! Der Monza wird ein Fall für die Gerichte. Die Produktion kommt endgül tig zum Erliegen. Wieviele Kunststoff-Renner ...
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