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... der kleine Adler machte mir ei nen durch und durch zuverlässigen Eindruck, was sicher auch ein gutes Licht auf seinen Besitzer wirft. Sigi Leithinger ist gelernter Motoren schlosser und war 15 Jahre lang im Werkzeugbau tätig, ehe er sich selb ständig und sein Hobby zum Beruf machte. Schon lange hatte er sich mit dem In standstellen von alten Autos befasst, so dass der Sprung zum eigenen Repa raturbetrieb nicht mehr allzu gross war. So befasst er sich auch heute noch mit der Wartung von Oldtimern im Kundenauftrag, wobei aber Neuwa gen japanischer Provenienz sein tägli ches Brot darstellen. Seine Frau und zeitweise auch seine Tochter unter stützen den kleinen Betrieb in den ad ministrativen Belangen. Den Adler legte sich Sigi Leithinger 1988 zu. Früher lief er in Deutschland. Der erste Kaufvertrag aus dem Jahre 1937 stellt für den heutigen Besitzer ein interessantes Dokument dar: Der Wagen wurde seiner zeit von einem Herrn Heinrich Flerrmann aus Offenbach am Main direkt bei den Adler-Werken bezo gen. Der Grundpreis betrug damals 2700 Reichsmark. Was hätte sein können Wie skeptisch man den Frontantriebs wagen Anfang der dreissiger Jahre selbst bei Adler noch gegenüberstand, be weist die Tatsache, dass man dort neben den Trumpfund Trumpf-Junior-Typen von 1932 bis 1938 noch das Modell Primus baute, ein stockkonservatives, von Direktor Dr.- Ing. Otto Göckeritz entworfenes Auto ...
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