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... gen Felber ausdrücklich, seinen Wagen mit dem berühmten gelben Ferrari- Emblem zu krönen. Fortan blieb «FF» das Markenzeichen. Unnötig zu sagen, dass der Felber FF zu den grossen Premieren des Salons 1974 zählte. Obwohl mit einem Ver kaufspreis von Fr. 92 000- nicht gerade billig (ein 365 GTC/4 kostete damals Fr. 83 000.-], gab es auf Anhieb sechs Bestellungen: drei von Schweizern, zwei nach England und eine in die USA. Mit einem Leistungsgewicht von 3 kg/PS und einer Höhe über alles von 123 cm erreichte der türlose. 950 kg wiegende Roadster mehr als 230km/h. Mit seinem Erstlingswerk entdeckte unser Konstrukteur, dass es einen Markt für Autos, die nicht wie jedes andere waren, gab. Alles in allem hatte er bald zehn Bestellungen für den FF, doch konnten nur die ersten sechs ausgeliefert werden. Dann montierte Ferrari die Vergaser seitlich am V12. Dieses Aggregat war in der verhältnis mässig schmalen Karosserie des FF nicht mehr unterzubringen. Felber ist nie das gewesen, was man später «Veredler» nannte. Während die allermeisten «Veredlungen» sich durch eher vulgäre Kunststoffapplikationen auszeichnen, arbeitete Felber nur in Blech und Aluminium. Ihm ging es nicht um Mode, sondern darum, sei nen Schöpfungen einen ausgeprägten und damit eigenen Charakter zu ver leihen. «Mit Kunststoff könnte ich nie etwas anfangen», sagt er noch heute. ... und Giovanni Michelotti Mit dem ...
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