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... hat das Ver deck heruntergeklappt, wie es sich ge hört. Rasch einige Fotos, und dann geht's ab in die Stadt. Aber gemäch lich, und der V8 vorn unter der Haube flüstert nur. Dafür hat der stolze T- Bird-Besitzer das Tonbandgerät einge schaltet, und aus dem Lautsprecher ertönt zum Fahrzeug passende Countrymusik. Das Interieur verrät auch heute noch, dass derThunderbirdvorgut 30 Jahren exklusivseinwollteundauchwar. Heu te ist er dies mehr denn je! Der chrom glänzende Handschuhfachdeckel vor mirerinnert michwohlan eineJukebox der fünfziger Jahre, doch das passt zu den schwellenden, auf die Einzelsitze abgestimmten Kunstleder-Türfüllun gen in Rot und Creme. Vor uns die breite Panoramascheibe und die lange, auf jedem Kotflügel mit einem Vogel bewehrte Motorhaube. Fast geräusch los - ausser dem aus dem Lautspre cher singenden Johnny Cash - gleiten wir zwischen den Häusern der Stadt hindurch. Die Zürcher Bahnhofstrasse, um diese Zeit besonders friedlich und beschau lich, ist unser Ziel für weitere Fotos. Wir werden angesprochen und von Sonntagsspaziergängern gefragt, wel chen Jahrgang das schöne Auto trage. Zwei Mädchen möchten sich vor dem T-Bird fotografieren lassen, ebenso ein dunkelhäutiger junger Tourist mit ei nem lachenden Mund voll weisser Zähne. Ja, der Thunderbird strahlt halt Ambiance aus, etwas, das vielen Wa gen von heute abgeht! Urs Grossmann, ...
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