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... übergeben. Vom Kunstschlosser zum Autokonstrukteur Um die Jahrhundertwende befasste sich Joseph Wyss mit der damals sehr modischen Kunstschlosserei. 1902 wendet er sich der Konstruktion von Motorwagen zu. Sicher nicht in jenem grossen Stil wie ein paar seiner Freun de aus Zürich. Doch seine Werkstatt am Stockerweg ist geräumig genug, um die gleichzeitige Montage von mehreren Wagen zu erlauben. Der Katalog von 1903 schlägt dem In teressenten zwei Kleinwagentypen vor: Der «Populaire» ist ein kleiner Phaeton mit Rohrrahmen. Vorn unter der Alligatorhaube sitzt ein Einzylin dermotor von 785 cm (100 x 100 mm). Seine Leistung wird mit 5 PS beziffert. Je nach Kundenwunsch werden die Moloren mit automatischen oder me chanisch betätigten Ventilen und die Getriebe mit zwei oder drei Überset zungen ausgerüstet. Auch kann man zwischen Artillerierädern oder sol chen mit Drahtspeichen, Dimension 700 x 85, wählen. Der leichte Populai re wird mittels einer Kardanwelle an getrieben. 28 lEÜHB^CI-r) Rückblicke auf Schweizer Autokonstruktionen (6) Von Ernest Schmid Schweizerische AutomobilfabrikBerna J. W/ss, Bern «Ich besuchte den 6. Salon du Cycle et de l'Automobile, der soeben im Pariser Grand Palais eröffnet wurde. Die Besucher strömten in beträchtlicher Zahl aus ganz Europa herbei: aus England, aus Italien und aus der Schweiz. (...) Lassen Sie mich über das sprechen, was Ihre Leser ...
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