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... Le-Mans- Sieger, trat auf einem 300SL mit Flügel türen an, der ehemalige Ferrari-Werkfahrer Gino Munaron sass im Lancia D 24 (1954) des Grafen Zanon aus Turin, der das einst dem Präsidenten Peron ge schenkte Auto nach langwierigen Versu chen vor zwei Jahren endlich bei einem argentinischen Sammlergegen eine hor rende Summe losgeeist hatte. Selbst Fer rari-Ingenieur Mauro Forghieri liess es sich nicht nehmen, ins Volant zu grei fen: ein feines Nardi-Holzlenkrad, mon tiert an einen Ferrari Spyder des Typs 212 von 1952. Aus dem Kreise der Liebhaber alter Wa gen gab es auch Neues zu berichten. Ein Neuseeländer tauchte in Brescia mit ei nem ungemein imposanten Ferrari 375 Spyder auf, wie er 1954 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte (siehe Umschlagbild). Ein Riesenapparat mit 4,5 Liter grossem V12-Motor. «Neu» war auch der aus den USA herbeigeschaffte Ferrari «uovo» (Ei) des Typs 212 aus dem Jahre 1951, welcher damals dem Renn stall der Gebrüder Marzotto angehörte und dem Karossier Fontana aus Padua ein skurriles, von Reggiani gezeichnetes Alu-Kleid mit fast kreisrundem Kühler grill und eiförmiger Kabine verpasst hat te. Ein an sich hässliches Ding, aber ein malig und mit viel «History». Eine Neu heit gab es auch aus der Schweiz zu melden, nämlich einen funkelnagelneu hergerichteten Alfa Romeo RL SS mit Sechszylindermotor von 1924, den der Innerschweizer ...
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