Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Opel-Team im Ardennen-Rennen 1912. In der Mitte Fritz Opel, links Joerns, rechts Michel. Dietrich, Peugeot und Rolland- Püain für Frankreich, Fiat für Italien, Excelsior für Belgien. Die Klasse der «leichten» Wa gen war mit 42 Teilnehmern viel besser dotiert. Unsere besondere Auf merksamkeit verdienen die damaligen Peugeot- Rennwagen, die ganz neue Konstruktionskonzepte im Rennwagenbau aufwiesen. Der damals junge Schweizer Inge nieur Ernst Henry hatte die Wagen in Zusammenarbeit mit den Rennfahrern Zuccarelli, Goux und Boillot konstruiert. Seme Motorkonstruktion war neu und bahnbrechend: zwei obenliegende Nockenwellen, vier schräg angeordnete Ven tile in jedem Zylinder, halbku gelförmige Verbrennungsräu me. Diese Lösung - damals patentiert - ist praktisch bis heute das Merkmal eines Hochleistungsmotors geblie ben. Bei einer Bohrung von 110 und einem Hub von 200 mm leistete der Vierzylindermotor (Hubraum 7,61) 175 PS bei 2200 1/min. Der Wagen war auch mit abnehmbaren Drahtspeichen- Rädern von Rudge-Whitworth ausgerüstet. Das Rennen gewann Boillot auf Peugeot (Durchschnitt auto exklusiv 6/84 Duray und Alcon im Grossen Preis von Frankreich 1912. 110,26 km/h), Zweiter wurde Wagner auf Fiat und Dritter Rigal auf Sunbeam. In techni scher Hinsicht stellt der GP 1912 einen Meilenstein dar. Zum letzten Mal beteiligten sich Wagen mit niedrig dre henden, grossvolumigen Moto ren an ...
Kommentare