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... a Ein ganz besonderes Ausrüstungs tell war das «Fatmanwheel» [hochklapp bares «Dickmannlenkrad*) als Fabrikzubehör. DieInterieurüberzüge des In Dänemark zugelassenen Exemplars sind noch originalgemäss und recht gut erhalten. Henrg Ford und Wdltam S. Knudsen wurden zu Rivalen [Aufnahme aus den dreissigerJahren]. der Chevrolet war teurer als das T- Modell, aber wer den kargen Ford auf Chevy-Niveau nachrüsten wollte, hatte schnei] die Preisdifferenz in die Kassen des Zubehörhandels gesteckt. Zudem hatte GM schon längst den Autokauf auf Raten initiiert, da spielten lumpige 150 Dollar keine Rolle ... Nun ging es Ford wirklich an den Kra gen. Im Laufe von nur zweiJahren ver dreifachte sich der Chevrolet-Absatz, auf üppige 1,7 Mio im Jahre 1927. Zum ersten, aber nicht zum letzten Mal war es Knudsen gelungen, den Leuten mehr Autos anzudrehen als der Mann, der ihn seinerzeit so niederträchtig ge feuert hatte. So schrieb ein an sich gar nicht aufre gendes Modell Automobilgeschichte. Das Huhn, das ständig goldene Eier legte, trug wesentlich zur GM-Expansion in den 20er Jahren bei und zwang darüber hinaus Henry Ford, die legen däre «Blechliesel» 1928 mit dem Ford A zu erstatten. Am Heiligen Abend 1928 rief Henry Ford den darob erstaunten Knudsen zu Hause an, wünschte «Merry Christ mas» und Hess ganz diskret durch blicken, dass er nichts dagegen hätte, wenn Knudsen wieder zu ...
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