Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Horch eigentlich für den Eigenge brauch entwickelt, sich aber schliesslich anders entschlossen, daeinkleinerMotordem guten, teuren Ruf womöglich geschadet hätte. So sollte der neue Wagen die Preislücke zwi schen dem billigen Wanderer und dem sehr teuren Horch schliessen. nienmotors, nur mit sechs statt acht Zylindern und 3281 cc Hubraum. Die obenliegende Nockenwelle wurde von einer Königswelle angetrieben. Die Kurbelwelle war achtmal gela gert, und das Werk gab bei 3000 U./min eine Leistung von 75 PS an. Das Viergang-Getriebe war voll synchronisiert und mit einem langen Schalthebel auf dem Getriebetunnel leicht zu bedienen. Obwohl das Auto sportlich aus sah, war es mehr als ein kom fortables Luxus-Cabriolet für eine Kundschaft gedacht, die sich keinen Horch leisten konnte. Die Höchstgeschwin digkeit von 130 km/h, nur unter idealen Bedingungen erreich bar, war nur für kurze Zeit zu empfehlen. Sparsam war das schwere Auto auch nicht, denn obwohl das Werk einen Ver brauchvon 16 Litern für 100 km angab, waren 20 Liter realisti scher. Der auf der Farbdoppelseite abgebildete Wagen ist eines der wenigen Exemplare, das den Krieg überlebte. Das Fahrzeug wurde anfangs der siebziger Jahre in der Schweiz von einem deutschen Sammler gefunden. Es wurde bis zur letzten Schraube demontiert und von Grund auf überarbei tet. Em Aufwand, der sich fin den Veteranensammler sicher gelohnt ...
Kommentare