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... Bugattiaber ist ohne markanten Kühlerein Bugattiüberhaupt ein Bugatti? Eingrosser Name verpflichtet Die Carrosserieschneiderei Ghia in Turin ist weltberühmt. DassesauchinderSchweiz eine Firma gibt, die Ghia heisst, ist weniger bekannt. Wir haben den Betrieb besucht und mit Monsieur Jean-Claude Oguey, dem Lakkiermeister, gesprochen. 10 In den späten vierziger Jahren wird ein Herr namens Philippi bei Ghia in Turin vorstellig. Sem Anliegen ist ungewöhn lich. Er erklärt, dass er selbst Besitzer eines Carrossenebau- Dieter Günther betnebes im schweizerischen Aigle sei und dort Sondercarrossenen nach italienischem Vorbild entstehen lassen möchte. Alles sei vorbereitet und einen passenden Namen habe er auch schon gefunden: Ghia schwebe ihm vor, zum eigenen Ansporn und natürlich aus Hochachtung vor der re nommierten, bereits 1915 ge gründeten Carrosserieschmiede. Dort ist man verblüfft und an fänglich wenig begeistert, aber schliesslich stimmt man zu - Ghia-Aigle ist geboren. Sonstige geschäftliche Verein barungen werden keine ge troffen, beide Unternehmen behalten ihre völlige Selbstän digkeit. Der Herr aus der Schweiz reist zufrieden ab. Er hat nicht nur einen Betrieb mit wohlklingendem Namen, ein schwungvolles Firmenemblem drängt sich förmlich auf: Aigle, das französische Wort für Ad ler, weckt Assoziationen. Und so segelt noch heute dieser König der Lüfte mit weit ...
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