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... führte schliesslich 1954 zum Zusammenschluss mit Nash in der American Motors Cor poration. Die in der Folge entstandenen 40 Hudson-Modelle wurden aber immer mehr verwässert, bis 1957 — allen Wie derbelebungsversuchen zum Trotz — ein grosser Stern am amerikanischen Autohimmel endgültig erlosch. Zurück zu Bartholdis 48er Commodo re 8, dem siebenplätzigen und über fünf Meter langen Riesen. Eigentlich träumte der heute 54jährige Zürcher, Inhaber ei ner Autolackiererei, schon immer von amerikanischen Autos. Sein grösster Wunsch: ein gut erhaltener Ford T. Aber erstens kommt es anders als man denkt, und zweitens hatte er gegen den Hud son nicht den geringsten Einwand vor zubringen. Im Gegenteil: Schon als Kna be wusste Kurt Bartholdi ganz genau, dass er einmal einen Amerikaner aus den Fünfzigern fahren würde. Und als ehemaliger Mitarbeiter der Agence Americaine waren ihm die grossen Mar ken wie Buick, Cadillac und Chevrolet bestens vertraut. «Vor zwanzig Jahren hat mir der Auto händler Bruno Eigenherr den Commo dore angeboten — allerdings mit der Auflage, dass ich das gute Stück voll ständig restauriere und anschliessend regelmässig ausfahre», erinnert sich der sympathische «ae»-Leser. Gegen diese Bedingung hatte Bartholdi überhaupt nichts einzuwenden, und so kam es, wie es kommen musste: Die beiden wurden sich schnell handelseinig. Obwohl sich der Hudson trotz seines ...
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