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... Februar 1939 kam das Auto mit dem Schiff «Conte di Savoya» in New York an. Der Rennfah rer WilburShaw und Boyles Mechaniker Cotton Henning nahmen es in Empfang, um es mit einem Anhänger nach India napolis zu überführen. Während der Seefahrt und auf dem Transport west wärts lagen die Temperaturen meistens unter dem Nullpunkt, was einen Gefrier schaden am Motor zur Folge hatte. In einem Brief an Cotton Henning hat ten die Gebrüder Maserati zwar ge schrieben, dass sie nach den Probefahr ten Wasser und Öl des Wagens abgelas sen hätten; aber etwas Wasser wird den noch zurückgeblieben sein. Henning hatte bei seinem früheren Besuch in Modena neben verschiedenen Ersatzteilen auch zwei Motorblöcke geordert, jetzt aber bestellte er einen kompletten Mo tor, der ihm — noch rechtzeitig vor den Qualifikationsrennen für das berühmte 500-Meilen-Rennen von Indianapolis — mit Nummer 3033 am 11. April 1939 zu gestellt wurde. Wilbur Shaw fuhr den als Boyle-Special gemeldeten Wagen mit einer Durch schnittsgeschwindigkeit von 184km/h auf den ersten Platz. Das Auto hatte kei nerlei Schwierigkeiten verursacht, und nachdem die Siegesfeier abgeklungen war, sandte Shaw den Gebrüdern Mase rati ein Telegramm mit den Worten: «Thanks for building such a marvellous car — Wilbur Shaw.» Aus unbekannten Gründen fuhren die Wagen Nrn. 3030 und 3031 im Jahr 1939 bis zum deutschen Grand Prix auf dem Nürburgring ...
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