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... die bei der Entwicklung des revolutionie renden Peugeot-Motors eine ebenso be deutende Rolle gespielt hätten. Als ich 1965 für mein Buch «The Golden Age of the American Racing Car» einige Recherchen anstellte, besuchte ich auch W. F. Bradley in seinem Haus in der Nä he von Monte Carlo. Er war damals schon 90 Jahre alt, aber immer noch schneidig und geistig hellwach. Bradley kannte die Renngeschichte beider Sei ten des Ozeans von der Jahrhundert wende an aufwärts lückenlos. Natürlich auch die Peugeot-GP-Story, die er als professioneller Journalist vom Anfang bis zum Ende miterlebt hatte. Er hatte in seinem mir unbekannten Buch «Motor Racing Memories» den «Charlatans» ein eigenes Kapitel gewidmet, und wie wir uns gegenübersassen, sprudelten die In formationen nur so aus ihm heraus. Alles stammtevon Mark Birkigt «Henry hatte eine mittelgrosse Statur, dunkle Haare, war schmal gebaut und eigentlich von schwacher Konstitution», erzählte Bradley und fuhr fort: «Er war sehr reserviert und der Ruhigste des Teams. Niemals schob er sich in den 48 Vordergrund, auch stellte er überhaupt keine Ansprüche.» Bradley erläuterte mir, wie Georges Boillot und Jules Goux mit Paolo Zuccarelli bekannt geworden waren. Dieser hatte anlässlich eines Rennes für Voiturettes 1910 auf einem Hispano-Suiza die Einzylinder-Peugeot geschlagen. Die beiden Peugeot-Fahrer überredeten den ...
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