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... durch einen «Amerikaner» ersetzt. Die Wagen aus den USA hatten den damaligen eu ropäischen Erzeugnissen der unteren Preisklasse vieles voraus. Sie boten mehr Komfort, waren weich gefedert und die Motoren sehr laufruhig. Das traf auch auf unseren Whippet zu. Es war eine typische Familienkutsche mit viel Plüsch und Blumenvasen an den hinte ren Fenstern. Trotz seines Namens hatte der Wagen in Aussehen und Leistung wenig von einemWindhund an sich. Va ter wünschte sich etwas Sportlicheres. Ein Talbot Six Cabriolet mit Kulisseninnenschaltung und Rechtssteuerung trat an dessen Stelle. Ja, das war ein echter Talbot! Mit die sem kräftigen Wagen wurden ausge dehnte Auslandreisen unternommen, die bis nach Ungarn führten. Aber die Zeit schritt weiter voran. Allmählich kamen neue Wagenmodelle auf den Markt. «Schneller, sicherer und beque mer», lautete die Devise. Die Strassen waren in der Zwischenzeit besser ge worden, und so verschwanden die Sau rier aus den zwanziger Jahren. Damit schlug auch die Abschiedsstunde für den Talbot. Ein Auto von ganz be sonderer Art stach meinem Vater spe ziell nachhaltig ins Auge. Es war das be rühmte Coupe 402 von Peugeot mit im Heck zu versenkendem Stahldach. Es war gewissermassen das Nonplusultra für unsere mitteleuropäische Klimazo ne. Ich hatte bei Ausfahrten meinen Va ter immer stark im Verdacht, nach einem Witterungswechsel Ausschau zu 28 B ...
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