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... keineswegs nur den 250er] von einem «norma len» Liebhaberwagen, gleich welchen Jahrgangs: Er ist das am teuersten gehandelte Au tomobil der Welt. Oder? Zweifel an diesem Attribut hört man allenthalben, und ei nige Millionenbeträge, die für solche Fahrzeuge auf Auktio- 12 250 GTSpider California:Zum Begriff gewordener Offen-Ferrari. nen erzielt wurden, erwiesen sich im nachhinein dann auch als «getürkt». Aber von wel cher Seite die Euphorie auch geschürt und weiter angeheizt wurde — sie bewirkte letzt lich, was sich einige Spekulan ten davon erwarteten. Näm lich eine Panik um Höchst preise, wie sie für Automobile wirklich zuvor noch nie ge zahlt wurden. Japanische Preisspirale Interessanterweise waren es ein paar japanische Sammler, die in Europa die Preisspirale in Bewegung brachten. Im Juli 1987 bezahlte ein Mr. Namuto für einen 1960er Ferrari 250GT in London beispiels weise 300000 Pfund Sterling, das waren rund eine Million Franken. Ein Jahr später wur de ein identisches Fahrzeug in Los Angeles für 750 000 Dollar angeboten. Auktionen in der Schweiz, an der Cöte d'Azur, in England machten durch Su perlativ-Gebote von sich re den; jetzt ist man beim Dop pelten jener Beträge. Zugleich kamen die ersten Skandälchen ans Tageslicht — angeblich historische Wa gen, die bestenfalls als Replikate zu bezeichnen wären, hatten dessen ungeachtet Höchstpreise erzielt, ausgeru fene ...
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