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... Strecke ist man nur von reinrassi gen Rennfahrzeugen gewöhnt; auch der Porsche 959 vermag da gefühlsmässig nicht ganz mitzuhalten. Die fahrerische Problematik, die sich aus einem Lei stungsgewicht von rund 2,5 kg/PS er gibt, besteht jedoch nicht nur in der enormen Beschleunigungskraft, die kaum Zeit zum Nachdenken lässt und rasche Reaktionen verlangt. Es ist vor allem die Schwierigkeit, diese Leistung jederzeit kontrolliert über die zwei An triebsräder auf die Strasse zu übertra gen. Während beim Porsche 959 jedes angetriebene Rad «nur» 112,5PS verkraf ten muss, sind es beim Ferrari mit 239 PS nämlich mehr als das Doppelte. Da sind feinfühlige Gasbefehle und fah rerische Reife notwendig, um die Haf tung der Hinterräder nie unbeabsichtigt abreissen zu lassen. Die Grenzen der Traktion werden be reits beim Geradeausbeschleunigen auf trockener Fahrbahn angedeutet. Selbst bei Vollgas im 2.Gang aus einer Ge schwindigkeit von 80km/h heraus kön nen bereits kleine Bodenwellen für pha senweisen Schlupf an den Antriebsrä dern sorgen —und dies trotz überbrei ter Pirelli P Zero in der Dimension 335/35 ZR 17 und einer Differential bremse! Bei einsetzendem Regen wird F40-Besitzern deshalb nichts anderes übrigbleiben, als mit einem betont vor sichtigen Fahrstil langsam nach Hause zu rollen. Noch ein Wort zur Leistungsentfaltung unter Vollast: Im Gegensatz zur weniger angenehmen ...
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