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... Neuauflage «rolling chassis» (Plattformrahmen ohne Aufbau) bezogen werden. Als dieser Ser vice für Enzmann dann aber eingestellt wurde, waren die Innerschweizer ge zwungen, vollständige «Käfer» zu bezie hen, was ihr Produkt verständlicherwei se stark verteuerte. So wurden denn während der letzten Produktionsjahre vornehmlich Kundenwagen abgeändert und Bausätze ausgeliefert. Der Neubeginn Um den Enzmann blieb es nun beinahe ein Vierteljahrhundert ruhig, bis Dr. Emil Enzmann seinem Freund Her mann Tobler (Jahrgang 1942]einen alten Wagen vermittelte. Tobler — von Haus aus in der Werbeund Marketingbran che tätig — wollte das Auto restaurie ren, stiess aber auf erhebliche Probleme, als er die Karosserie genauer unter die Lupe nahm. Der Kunststoff war vom Al ter rissig, porös und brüchig geworden. Werbefachleute haben nun mit Poly ester wenig oder gar nichts zu tun; Tob ler aber hatte schon als kleiner Junge mit derartigen Materialien gepröbelt. Dies erscheint uns nicht mehr so abwe gig, wenn wir vernehmen, dass sein Va ter vor40 Jahren die Fiberglas-Abteilung der FFA (Flugund Fahrzeug-Werke Al tenrhein) gegründet hatte. Zum Glück hatte Dr. Emil Enzmann die Originalformen des Ur-Enzmanns noch immer aufbewahrt. Als nun Tobler den Vorschlag machte, eine neue Karosserie anfertigen zu wollen, stellte Enzmann sie ihm gerne zur Verfügung. Jetzt wur de Charlie Meierhans, ...
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