Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... vergessenes Schweizer Auto Der Enzmann Spyder Rob de la Rive Box (Textund Fotos] Emil Enzmann war — wie seine fünf Brüder auch — sozusagen in Vaters Ga rage gross geworden. 1951 Hess er sich als Landarzt in Langnau nieder; aber das Thema «Auto» konnte er trotzdem nicht vergessen. Im Gegenteil: Alle sei ne Freizeit verbrachte er nach Möglich keil noch immer in der Werkstatt. 1953 entstanden hier die ersten Pläne für ei nen Sportwagen nach eigenem Muster. Auf das Fahrwerk eines Volkswagens sollte ein offener Zweiplätzer gebaut werden. Das ganz Besondere daran war wohl die Karosserie. Sie bestand näm- 28 lieh aus Kunststoff, einem Material, das für die damalige Zeit unüblich war. In mühsamer Handarbeit war ein Holz modell hergestellt worden. Von der dar auf angebrachten Metallhaut konnte dann die Negativform abgenommen werden. Und im Frühjahr 1956 wurde ein erster «Enzmann» aus der Schüpfheimer Werkstatt gefahren, der kurz darauf seine Weltpremiere am «Comptoir Suisse» feiern sollte. Ein Jahr darauf stand der Wagen anlässlich der Frankfurter IAA auf dem Stand 506, was ihm auch gleich seine endgültige Bezeichnung — Enzmann 506 — einbrachte. Kennzeichnend für den Enzmann war die hochsportliche Karosserie. Anstelle der Türen wies sie Trittbrettnischen auf, und ebenso auffallend war der in jenen Jahren noch unübliche Kopfund Nakkenschutz, eine Art Überrollbügel. Der ...
Kommentare