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... in der vorliegenden sowie in den folgenden Ausgaben zu erneuter Veröffentlichung. Bearbeitetvon Max Stoop Die Rennformel der AIACR (Association Internationale des Automobile-Clubs Reconnus) beschränkte ab 1934 das Ge wicht der Grand-Prix-Rennwagen ohne Fahrer, Reifen und Betriebsstoff auf ein Maximum von 750kg und schrieb für das einsitzige Fahrzeug eine Mindestkarosseriebreite von 85 cm vor. Der Treib stoff war frei, die Mindestdistanz eines Grossen Preises musste 500 km betra gen. Die damals führenden Rennwagenmar ken Alfa Romeo, Bugatti und Maserati konnten ihre Rennwagenkonstruktio nen für die Formelrennen ohne nen nenswerte Änderung beibehalten; die deutschen Firmen mussten nach der Formel erst neue Rennwagentypen schaffen. Dies war ihr grosser Vorteil, denn in einer neuen Konstruktion Mes sen sich die Möglichkeiten der neuen Formel und Aufgabenstellung natürlich viel besser ausnützen. Das nationalso zialistische Regime unterstützte aus Pre stigegründen den Rennwagenbau. Eine staatliche Subvention wurde nach ei nem Erfolgsschlüssel zwischen den bei den deutschen Firmen Mercedes-Benz und Auto Union aufgeteilt. Diese Sub vention hat aber für die Entwicklung nicht die Bedeutung gehabt, die ihr viel fach zugeschrieben wurde, betrug sie doch nur etwa 10 % der Unkosten einer Rennequipe. Die wesentlich stärkere Triebfeder für die technischen Leistun gen dieser Jahre im ...
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