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... des Abfallholzes und die Sanierung des Waldbestandes den Anlass zur Holzvergasung — zum Erzeu gen von Fahrzeugtreibstoff. Auch in der Schweiz wurden parlamentarische Vorstösse unternommen. Der Erfolg war aber, nicht zuletzt wegen derTransportund Aufbereitungskosten, sehr gering. Bereits 1934 erwachte das militärische Interesse an den Ersatztreibstoffen. An einer zehntägigen Alpenfahrt für Lastund Personenwagen, die über die 20 schwierigsten Alpenpässe in Österreich, Italien und der Schweiz führte, nahmen einige Holzgaslastwagen neben solchen teil, die durch Braunkohlen-Teeröldestillat und Schwerölvergaser angetrie ben wurden. Es siegte ein Berna-Lastwagen mit Imbert-Holzgasgenerator. Dass auch die Schweizer Armee an die ser Fahrt und ihren Ergebnissen interes siert war, geht aus dem Expertengre mium hervor, dem nachmalige hochran gige Offiziere der Motortransporttruppe angehörten (erwähnt seien Brähm, Bretscher, Pontelli, Taverna), wohl ahnend, dass sie sich fünf Jahre später im Aktiv dienst mit Holzgasfahrzeugen würden beschäftigen müssen. Bei der Bewertung wurde das Schwergewicht auf den Brennstoffverbrauch, die mittlere Fahr geschwindigkeit, die Steigfähigkeit, die Zuverlässigkeit und den Wartungsauf wand gelegt; und damit wurden jene Schwachstellen unter die Lupe genom men, die den Holzgasbetrieb eh und je begleiteten. 1939: Ersatztreibstoffboom Die ...
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