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... Pumpe verursachte ab und zu Probleme und war die Schwachstelle des Motors. Ei ne Königswelle verband die Kurbelmit der Nockenwelle und trieb auch die Wasser pumpe an. Die Gesamtkonstruktion scheint auf den ersten Blick nicht eben besonders gelungen. Nimmt man sie jedoch näher unter die Lupe, entdeckt man die Schöpfung eines Künst lers. Technische Leckerbissen Bugatti verstand es, Gewicht zu sparen und seinen Motoren äusserliche Schönheit zu ver leihen. Liebhaber, die solches zu schätzen wissen, unterschei den sich als «Bugattisten» von Bewunderern anderer be rühmter Automobile. Um die Abdeckplatte zwischen Motor block und Nockenwelle ohne viel Platzverlust solide befesti gen zu können, wurden die Ventilführungen mit Gewinden versehen. Sie bekamen da durch eine Doppelfunktion. Aufwendige und für das Auge störende Bolzen fielen weg. Wer, ausser Bugatti, könnte auf eine so geniale Idee kommen? Aus den gleichen ästhetischen Motor des Bugatti Typ 37: Wassergekühlter Vier-Zylinder-Reihenmotor, in Längsrich tung vorne eingebaut. Obenliegende Nockenwelle, von Königswelle angetrieben. Zwei Einlassventile pro Zylinder. Gusseiserner Motorblock mit integriertem Zylinderkopf. Nockenwellengehäuse und Clwanne aus Leichtmetall. Fünffach gelagerte Kurbelwelle. Horizontaler Solexoder Zenith-Vergaser. Bohrung x Hub 69 x 100 mm Zylinderinhalt 1496 ccm Motorleistung 60 PS bei 4500 U/mm. ...
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