Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... kanern als «Small Car» eingestufte Nach folger des als «Weltkugel-Taunus» be kannten Wagens (auch er hiess schon 12 M). Der intern P4 codierte Neue war 1962 für Ford Deutschland in vielerlei Hinsicht unkonventionell. Mit dem Cardinal erbten die Rheinlän der den Frontantrieb, damals ein abso lutes Aussenseiterkonzept. Im Segment der unteren Mittelklasse dominierten zu jener Zeit Heckmotoren wie im Renault Dauphine oder im Käfer von Volkswa gen, und ganz Italien liess sich noch schieben. Und man bekam eine etwas absonderli che Maschine frei Haus: einen V-Motor mit 4 Zylindern. Gewissermassen einen halbierten V8, freilich nicht im 90°- Winkel, wie es im Sinne eines möglichst vibralionsarmen Laufs logisch gewesen wäre, sondern statt dessen mit einer Ausgleichswelle zwecks Dämpfung der ziemlich rauhbeinigen Umgangsformen. Moderne Schnittzeichnungen offenba ren uns wahre Kunstwerke der Technik. 18 Die Geschichte des V-Motors von Ford Köln DerVau Es ist nicht verbrieft, ob es so vorgesehen war. Normalerweise hat eine Motorengeneration nach 15, spätestens 20 Jahren ausgedient. Das Triebwerk jedoch, von dem hier die Rede ist, geht jetzt ins 29. Jahr, hatte zu keiner Zeit etwas Exklusives an sich, und ein Ende ist dennoch nicht abzusehen. Wohl aber trieb und treibt es eine Reihe exotischer Produkte an, und auch 1990 findet man es in den verschiedensten Automobilen: das V-Aggregat von ...
Kommentare