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... die damit verbundene Automatisie rung der Produktionsvorgänge modern. Leder galt plötzlich als altmodisch, und viele Gerbereien mussten ihre Tore schliessen. Auch Connolly musste sich durch dieses geschäftliche Tief durcharbeiten. Erst als ungefähr zehn Jahre darauf die Auto liebhaber den Ledergeruch doch etwas vermissten, begann die Nachfrage wie der zu steigen. «Als Ford vor fünf Jahren — zum Abschied des Stufenheck-Grana da — eine Serie von 1000 Wagen dieses Typs mit Echtlederpolstern versah, war das Werk — wie auch wir — vom Erfolg ganz überrascht. Am Schluss waren über 6000 Wagen in dieser Luxusausfüh rung verkauft worden!» erzählte uns Tim Connolly, der Besitzer in der vier ten Generation dieses 110jährigen Be triebs. «... Menschen mit gutem Ge schmack schätzen Leder einfach, und dies nicht nur aus Gründen der Tradi tion; Leder ist geschmeidig, komfortabel und praktisch. Es vereinfacht zum Bei spiel das Einund Aussteigen und ver mittelt in einem gut geformten Sitz be deutend mehr Beweglichkeit als Texti lien», fuhr er fort. Nach dem Tief der verflixten sechziger Jahre geht es heute dem Unternehmen Connolly wieder recht gut. Die 350 An gestellten verarbeiten pro Jahr gut und gerne 600 000 Häute. «Wenn die Nach frage weiterhin steigende Tendenz auf weist, könnte es schon einmal soweit kommen, dass ein Mangel an Häuten entsteht. Kühe werden ja vor allem we gen ihres ...
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