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... gewann das 500-Meilen-Rennen von In dianapolis, und die Rennor ganisation kaufte sogar ei nige Peugeot, um sie erfolg reich nachzubauen. 1914 wurden zum letztenmal Peugeot aus der «Charlatans- Serie» im Grand Prix einge schrieben. Es handelte sich um den Typ L45 oder EX5, der eine stromlinienförmige Karosserie und Vierrad bremsen erhalten hatte. Drei Wagen mit Boillot, Goux und Victor Rigal als Fahrer fuh ren mit. Ihre Gegner waren vier Mercedes-Rennwagen; der Spitzenfahrer Christian Lautenschlager amtete als deren Teammanager. Das Rennen wurde für die Fran zosen eine Niederlage, ob wohl Boillot bis zur letzten Runde geführt hatte. Dann übernahm Lautenschlager die Führung, und Boillot musste mit einem defekten Differential aufgeben. Es war für Peugeot das letzte grosse Rennen gewesen, denn der Erste Weltkrieg brach aus, und die «Charlatans» erhiel ten keine finanzielle Unter stützung mehr. Henry blieb noch bis 1915 bei Peugeot, wo er aus zwei L56-Grand- Prix-Motoren einen V8-Flugzeugmotor baute. Ein star kes Argument also für Bor gesons Behauptung, dass der Autosport der Entwick lung militärischer Flugzeug motoren hatte dienen müs sen. Henry arbeitete nachher für Ballot, Sunbeam und andere Werke, dann eröffnete er eine Kolbenfabrik. Georges Boillot starb, als sein Flugzeug von den Deut schen abgeschossen wurde. Goux fand eine Stelle bei Bugatti, wo er auch weiter Rennen ...
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