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... überrascht zunächst und ist folgendermassen zu erklären: Der einsitzi- 28 ge Rennwagen hat verhältnismässig grosse Reifen und Radkästen, die aus dem strömungsgünstigen Rumpfkörper wenig organisch herauswachsen. Seine Stirnfläche ist vergleichsweise zum Stromlinienwagen klein, die Form je doch zerklüfteter. Ein vierbis sechsplätziger Stromlinienwagen kann die Räder völlig organisch in seinen strö mungsgünstigen Aufbau einbeziehen. An dieser Stelle ist einzufügen, dass in den dreissiger Jahren für Vollstromlinienwagen oft Luftwiderstandsbeiwerte von cw0,20 und darunter herumgeboten worden sind. Heute, an der Schwelle zu den neunziger Jahren, würden diese Werte, wenn man sie in einem moder nen Windkanal und mit den aktuellen Messmethoden nachprüfte, mit einiger Bestimmtheit etwas höher liegen. Stromlinienwagen der Auto Union exi stieren heute keine mehr, hingegen sol che von Daimler-Benz. So hat diese Fir ma in ihrem eigenen Windkanal in Un tertürkheim vor wenigen Jahren zwei verkleidete Rennwagen vom Typ Mer cedes-Benz W125 (750-kg-Formel) ge messen. Der W125 mit Vollstromlinienkarosserie, aber ohne Verkleidung der Radausschnitte und des Cockpit-Ober teils, wie er 1937 auf der Berliner Hoch geschwindigkeitsrennstrecke AVUS mit Hermann Lang gewann, kam dabei auf einen Luftwiderstandsbeiwert von cw0,365. Der vollständig verkleidete Rekordwagen des Jahres 1938 vom sel ...
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