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... ausserordentlich leichte Kunststoff karosserie lassen vermuten, dass der Wagen in Wirklichkeit noch leichter war. Dank seinem geringen Gewicht und seiner enormen Wendigkeit nutzte der 908/3 auf der kurvenreichen Madonie-Strecke seine relativ geringe Motor leistung von 370 PS besser aus als die rund 750 kg schweren Alfa Romeo 33.3 ihre rund 420 PS und die Ferrari 512 S ih re offiziell zugegebenen 550 PS, die im merhin 940 kg bewegen mussten. Siffert gewann Als der Werks-Ferrari des sizilianischen Idols Nino Vaccarella an den Start ging, lagen 11 Runden (792 km) vor ihm, da nach folgten der zweite 3-Liter-Ferrari- Prototyp und Müller/Siffert im 908/3- Werks-Porsche, T. Hezemans auf einem 3-Liter-Alfa, dann weitere Werks-Por sche. Im Rennen wuchs Vaccarella über sich hinaus und hatte mit dem Ferrari 512 nach der 8. Runde nur 14 Sekunden Rückstand auf Brian Redman im Por sche 908/3. Zu diesem Zeitpunkt muss ten beide Wagen einen Tankstopp einle gen. Bis dahin war der Ferrari zumeist schneller von der Box weggekommen, besonders wenn Vaccarella den Wagen fuhr. Aber in dieser entscheidenden Phase schaffte man es bei Porsche, und 40 E mit durchdrehenden Rädern fuhr Siffert dem mit blutenden Händen in den Fer rari gestiegenen Vaccarella davon. Der Ausgang des Zweikampfs für Porsche war damit praktisch entschieden, denn Siffert, der im Training unglaubliche 34:10,0 min fuhr, konnte ...
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