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... JÜRGWICK agen wir es ehrlich mal so:Dieses Auto reisst wohl nur wenige vom Hocker. Aberhistorisch ist es interessant, und ausserdem praktisch imNeuzustand. Ein schon in Pension gegangener Chauffeur hat ihnsich 1980 als sein letztes Auto auserkoren, genutzt hat er es nur ganz spärlich. 1992 ging es als Erbstück an einen derSöhne - mit 9000 Kilometern auf dem Zähler, Gratisservice bei 2500 Kilometern erledigt, danach keine Werkstatt mehr gesehen. Der neue Besitzer hat das Auto sofort unter einer Blache parkiert, nicht weil er Zukunftspotenzial witterte, sondern weil er zu jener Sorte Menschen gehört, die nichts wegwerfen kann. WilhelmMorf war auch sonnenklar, dass es sich, wenn schon, um den falschen Mitsubishi Celeste handelt. Um die brave 1600-ST- Version nämlich; der 2000 GSR hätte das Auge nicht mit den zwei Blinddeckeln inder Mittelkonsole enttäuscht, sondern dort selbst mit zwei sportlichen Zusatzinstrumenten brilliert und statt der 73 PS mit deren 90 eher überzeugt. Ausserde: Es haftet noch in unserer Erinnerung, dass es sich möglicherweise nicht um einen Jahrgang 80, sondern um zirka einen 78 er handelt, aber Morf bringt es ungefragt zur Sprache: Er ist stolzer Besitzer eines Liquidationsmodells, das sich in der Winterthurer «Steig» zwei Jahre lang die Reifen platt gestanden hat, bevor es einem Verkäufer gelang, den Wagen an einen nicht sehr neugierigen ...
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