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... konnte. Noch immer aber hinke man in der Produktionskapazität hinter der ausländischen Konkurrenz her, weshalb grosse Anstrengungen nötig seien, um den Vorsprung gänzlich aufzuholen. Die Produktivität sei um 8 bis 9 % erhöht worden, doch da die Konkurrenz ihrerseits den Herstellungsrhythmus um 2 bis 4 % steigern konnte, müsse man im laufenden Jahr alle Energien in die Waagschale werfen, um mehr, besser und billiger zu produzieren. Nur dann könne Fiat den Existenzkampf siegreich bestehen. Die Kommunistische Partei Italiens anerkennt ihrerseits, dass die Situation sehr ernst ist, und fordert eine staatliche Stützungsaktion. Das Problem Fiat sei ein «nationales Problem», das im Interesse der Allgemeinheit gelöst werden müsse. Von gewerkschaftlicher Seite wird die Notwendigkeit von Sparmassnahmen und Produktionssteigerungen nicht in Zweifel gestellt. Man hat wohl auch bei den Arbeitnehmerorganisationen begriffen, dass alle im gleichen Boot sitzen und der Kampf ums Überleben nur gewonnen werden kann, wenn Einigkeit über die notwendigen Massnahmen besteht. Die Zeiten sind vorbei, da die roten, rosaroten und christlichen Gewerkschaftsbosse Vogelstrausspolitik trieben und Vollbeschäftigung trotz Absatzkrise forderten. Heute geben sie zu, dass Fiat mehr produzieren und die Herstellungskosten reduzieren muss, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können. ...
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