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... einem Behälter für Motor und einem für Gepäck. Mal war er vorn, mal hinten — je nach Antriebsart. Während die Kutschen am Heck zuerst senkrecht abfielen — der Renault anno 1904 ist dafür ein prächtiges Beispiel —, bildet sich bei der Pontonkarosserie eine Stufe zwischen Dach und Heck. Man spricht daher vom «Stufenheck». Alle Kombis mit Hecktüre haben das bekannte «Kombiheck», das beim Renault 16 zuerst stilistisch geschickt verfeinert wurde. Bei Rennwagen und Rennsport-Prototypen existiert aus aerodynamischen Ueberlegungen lange Zeit das besonders strömungsgünstige «senkrecht abgesetzte Heck». Dann kam für Coupes das modisch akzentuierte «Fliessheck». In vielen Fällen ist das Fastback freilich zum «Semi-Fastback» geschrumpft und existiert manchmal nur noch als Heckstummel. Dies ist jedenfalls bei neuesten, auf möglichst grosse Innenraumnutzung ausgelegten Kleinwagen festzustellen. Gleich einem Schwan — Kühn geschwungenes Heck, blechtechnisch hervorragend verarbeitet, aber nicht als ein stilistischer Gag: Alfa Romeo BAT-7, 1954, von Bertone. Reiner Kombi — Echtes Kombiheck, zweckbedingt: einer der ersten VW Variant. Berühmt — Zagato schuf anfangs der sechziger Jahre dieses Coupe Alfa Romeo Giulia TZ mit senkrecht abgeschnittenem Heck (auch im Rennsport verwendetes Merkmal). Jüngste Tendenz — Trotz des Abrissheckes hat der Citroen GS, einziger ...
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