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... Lösung verlangte, und über die rasch zu entscheiden war, nicht weil Alfa Romeo mit forfait drohte, sondern weil der Bericht eines Sportkommissärs als Augenzeuge offiziell vorlag, der allein entschied. Das Publikum geriet in höchste Erregung, man rief und schrie nach « Alfa », das Kronprinzenpaar wurde unruhig, und der italienische Sekretär der faszistischen Partei, Farinacci, bemühte sich persönlich bei dem grollenden Rennchef Qianferrari, der erst auf dringendes Zureden von dieser höchsten Seite hin sich zum Endstart überreden Hess. Das Publikum empfing die Alfa-Romeo-Mannschaft mit ungeheurem Beifall, und Fagioli und Nuvolari umarmten sich vor der Menge. Wem die Schuld an diesem vieldiskutierten und nicht sehr angenehmen Zwischenfall zukommt, ist, wie gesagt, kaum festzustellen. Man bedenke, dass die beiden Fahrer im I80-km-Tempo dahergerast kamen, als sich der Zwischenfall ereignete. Fagioli behauptete seinerseits ständig, er hätte Nuvolari nicht beachtet. So viel sich objektiv feststellen Jässt, haben beide Fahrer etwas unrecht and etwas recht zugleich. Ins Kapitel «Menschlich-Allzumenschliches» gehört eben die Tatsache, däss zwischen Nuvolari und Fagioli schon ein alter Groll lebt. Bei dem kurzen Vorlauf kam es wirklich nur auf Sekunden an, und man bemerkte auch schon vor dem Rennen, wie sowohl Tazio Nuvolari wie Fagioli sichtlich nervös ...
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