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... einen Rückgang der Ausgaben in absoluten Zahlen, wohl aber eine Begrenzung ihrer Zunahme auf das ebenfalls neu geschätzte Wirtschaftswachstum von 4 Prozent. Dieses ehrgeizige Sparprogramm könne, so meint der Bundesrat, erfüllt werden, ohne dass der Staat seine sozialen und aysgleichenden Aufgaben einschränken oder gar abbauen müsse. Es gelte aber entschieden Ballast abzuwerfen, denn nicht alles, was heute dem Bund über* tragen sei, könne durchwegs als gerechtfertigt und endgültig betrachtet werden. Wo aber will man sparen? Vor allem im sogenannten Transferbereich (Uebertragungen an Dritte) und bei den Subventionen soll der Rotstift angesetzt werden- Ersterer soll 1978 um 1,05 Mia und 1979 um 1,65 Mia gekürzt werden, die Subventionen ihrerseits um 425 bzw. 877 Miq., was bedeutet, dass die Bundesbeiträge auf dem Stand des Budgets 1977 eingefroren werden sollen, Aber auch bei seinen eigenen Ausgaben will der Bund den Hebel ansetzen und sie nächstes Jahr um 650 Mio und 1979 sogar um 850 Mio kürzen. Zu den Opfern dieser energischen Sparpolitik gehört — wer hätte es anders erwartet — erneut der Strassenbau, der in den letzten Jahren wiederholt schon zur Kasse gebeten worden war. Im Vordergrund des Interesses steht dabei der Nationalstrassenbau, der praktisch auf dem mit dem diesjährigen Budget bereits bezogenen tiefen Niveau von 1,015 Mia Fr. blockiert werden ...
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