Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... erst General Motors, dann die anderen den Amerikanern klarmachten, sie wären hoffnungslos unmodern, wenn sie nicht in möglichst kurzen Intervallen das jeweils neueste Modell kauften. Wer ein Vorjahrsauto fuhr, durfte sich, hatte er einigen Selbstrespekt, nicht öffentlich zeigen. So dachte Meyers noch im Herbst 1981. Damals wusste natürlich ein jeder in Detroit, woher der Wind blies: Frugalität wurde das Motto des Tages, niemand mehr geriet in Ekstase wegen eines genial erdachten Chromschnörkelchens, doch Meyers wollte das nicht wahrhaben. Noch vor ganz wenigen Monaten schrieb er den Amerikanern die gleiche Eigenschaft zu wie Julius Cäsar den Helvetiern: «novarum rerum cupidi» - si& wollen Neues. «Meiner Ansicht nach müssten wir den Weg zurückfinden zum Zeitalter des «geplanten Veraltens», sagte er in einem Interview mit «Automotive News». Doch das Zeitalter war zu Ende. Meyers merkte es nicht. Und dazu, das ist das Seltsame, hielt er in der Praxis nicht, was er mit seinem Dogma versprach. Meyers, von Haus aus Ingenieur, brachte wenig heraus, was den Appetit neuerungssüchtiger Amerikaner hätte reizen können. Als alle Welt schon zum Vierzylindermotor übergegangen war, schlugen sich die AMC-Modelle immer noch mit einem recht langweiligen Sechszylinder durch Leben; einen eigenen Vierzylinder wird AMC erst jetzt herausbringen. Der Eagle mit Vierradantrieb ...
Kommentare