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... Leistung von 180 PS (DIN) bei einer um 800 U/min angehobenen Drehzahl von 8000 U/min. Eine von Ferrari entwickelte Getriebeeinheit (inklusive Differential) ist hinten unterhalb bzw. neben der Oelwanne angeblockt. (Photo E. Cornil) November 1956. In Maranello gibt ein neuer Motor erstmals seine Leistung auf dem Prüfstand ab. Der Motor, der mit der Tradition der V12- Bauweise der Ferrari-Triebwerke bricht, weist sechs Zylinder in V im Winkel von 65 ° und vier obenliegende Nockenwellen auf. Dieser V6 wurde im darauffolgenden Jahr speziell für die eingeführte Formel 2 mit 1500 cm3 Hubraum entworfen. Nicht nur die Bauweise dieses neuen Motors erregte damals Aufsehen; ebensosehr war es auch die Tatsache, dass diese Konstruktion das erste Werk des jungen Ingenieurs Alferdo Ferrari verkörperte, der während der Entwicklung dieses Motors im vorangegangenen Winter von einer schweren Krankheit ans Bett gefesselt war. In einer grossartigen Leistung und mit unermüdlicher Energie aber führte er das Projekt zu Ende, unterstützt von Enzo Ferrari selbst und Vittorio Jano, dem italienischen Konstrukteur, der sich durch seine ehemals für Fiat, Alfa Romeo und Lancia entwickelten, erfolgreichen Hennwagen einen weltweiten Namen schuf. Aber Alfredino — oder Dino, wie ihn sein Vater liebevoll nannte — erlebte die ersten Zündungen seines Motors nicht mehr. Er verstarb fünf Monate ...
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