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... Besonders deutlich manifestiert sich indianische Reiselust in den südamerikanischen Anden. Den Nachkommen der Inkas ist jedes Transportmitte! recht. Zu Fuss, die schweren Traglasten auf gebeugten Rücken, oder - bereits vornehmer — gefolgt von Eseloder Lamakarawanen, sind Indios in alle Richtungen unterwegs. Doch auch die Neuerungen der Technik machen sich die Indianer zunutze. Flussdampfer, Eisenbahnen, ja selbst Flugzeuge werden von ihnen mit grösster Selbstverständlichkeit benützt. Besonders zugetan aber sind die Indianer den Lastwagen und den Autobussen. Dass die Lastwagen, die man auf südamerikanischen Strassen trifft, ursprünglich in Nordamerika gebaut wurden, kann man in vielen Fällen nur noch ahnen. Der Phantasie einheimischer Karosseriebauer scheinen überhauot keine Grenzen gesetzt zu sein. Oft sind die Fahrzeuge so breit ausladend, dass es wie ein Wunder anmutet, dass sie auf den schmalen Strassen überhaupt aneinander vorbeikommen. Wer auf den schmalen Holzbänken keinen Platz findet, fährt mit dem Gepäck, mit Hühnern und vereinzelt sogar mit Schweinen auf dem Wagendach mit. Was den Fahrzeugen an Betriebssicherheit fehlt, wird durch Heiligenbilder oder beschwörende Sprüche wettgemacht. Ein Erdrutsch, der die Strasse versperrt, oder ein Wolkenbruch, der einen Weg in grundlosen Morast verwandelt, wird mit dem den Indianern eigenen ...
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