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... schlechte Laune eines flüchtigen Nachbarn übeT sich ergehen zu lassen. «Möchten Sie sich nicht etwas ruhiger verhalten, junger Mann? » «Was wollen Sie eigentlich? » fuhr Georges grob auf. « Ich kann auf meinem Platz — und mehr als einen Platz nehme ich nicht ein — machen, was ich will. Wenn es Ihnen nicht passt, können Sie sich ja wo anders hinsetzen.» Er wagte nicht, ihm offen seinen Sitz anzubieten, und so wurde das kleine Scharmützel nur mehr durch ein Wort abgeschlossen, das der dicke Mann wütend vor sich hinbrummte. Georges wandte sich jedoch verächtlich ab, ohne weiter darauf einzugehen, obwohl er die Beleidigung gut verstanden hatte: « Flegel!» «Schon recht! Ganz wie du willst!» dachte der unerträgliche Georges. « Auf dich hab' ich es nicht abgesehen.» Sondern, scheinbar, auf die hübsche Reisende. Es gibt derartige Wahnsinnsausbrüche. Sobald er sie erblickt, sobald er ihren Duft eingesogen hatte, litt es ihn nicht mehr auf seinem Platz. Mit bebenden Nasenflügeln atmete er tief das Parfüm ein, das seiner Nachbarin entströmte. Es war auch tatsächlich ein ganz besonderes Parfüm, berauschend, herb und bezaubernd. Es stieg zu Kopf wie ein alter Wein. Georges Merandier selbst lieferte den Beweis dafür. « Einzigartig!... Wunderbar!... Aber wonach riecht es eigentlich? » fragte er sich begeistert, während er entzückt und neugierig in der Luft ...
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