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... wozu er sich berufen fühlte, aus kleinsten Verhältnissen zum erfolgreichen Industriellen emporgearbeitet. Vor 18 Jahren noch sägte er dort im nahen Wald bei Rickenbach Holz. Und dabei zog es ihn mit allen Fasern seines Wesens ganz wo andershin als zu den Dingen und Beschäftigungen des bäuerlichen Lebens. Die Maschine war seine Leidenschaft, ihr galten seine geheimen Wünsche, sein ganzes Denken und Trachten. Doch — nehmen wir nichts vorweg und versuchen wir, Schritt um Schritt den Stufen dieser gewiss nicht alltäglichen Entwicklung zu folgen. Mit drei Jahren kriegte Hans Hürlimann die erste Mähmaschine zu Gesicht. Das «Wunden» imponierte ihm gewaltig und Hess ihn nicht mehr los. Als Schulbub riss er von Rickenbach, wo er seine Jugend verbrachte, ab und zu mal ihn, auf eigene Faust die Verwirklichung seiner Idee zu versuchen. ' So entschloss er sich'im Januar 1929, mit der Konstruktion zu beginnen. Eine Zeit unermüdlicher Arbeit begann. Die Woche gehörte dem Geschäft, am Sorintag aber entwarf, zeichnete und »rechnete der Autodidakt mit zähem Eifer und ..leidenschaftlicher Hingabe vom frühen Morgen bis nach Mitternacht. 18 Sonntage, hintereinander— man schrieb das Jahr 1929 — setzte er keinen Fuss vors Haus. Nicht genug damit, begleitete ihn das Reissbrett auch noch auf seinen Reisen für das Unternehmen, dessen Leitung in seinen Händen^ lag. Und ...
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