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... voraus. Ein weiterer grosser Vorteil des 190-D-Motors: Das berühmtberüchtigte Nageln ist zwar nach wie vor hörbar, vor allem nach einem Kaltstart, jedoch nur noch in stark abgeschwächter Form. Erreicht wurde diese Wohltat, von der nicht nur Fahrer und Mitfahrer profitieren, sondern viel mehr noch die Nachbarn, die beim frühmorgendlichen Kaltstart nicht mehr aus dem Schlaf gerissen werden, durch eine Geräuschkapselung. Dass der Motor, der dank dieser geschlossenen, mit Dämmatten ausgekleideten Kapsel fast vollständig von der Aussenwelt abgeschirmt ist, zur allgemein als lärmig verrufenen Familie der Selbstzünder gehört, merken unfreiwillige Zuhörer nur noch, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe des Wagens befinden. Bei betriebswarmem Motor fällt es im Wageninnern statt 20,6 s, 0 bis 140 km/h in 41,8 statt 29,3 s und 0 bis 160 km/h in 80,2 gegenüber 45,9 s. Ein ähnliches Bild beim Beschleunigen in den Gängen; auch hier werden die Unterschiede erst im oberen Tempobereich signifikant. So benötigte der 190 D im vierten Gang für die Beschleunigung von 40 auf '120 km/h 39,4 s, auf 140 km/h 55 s und auf 160 km/h 93,4 s, während der 90 PS starke Benziner die gleichen Aufgaben wesentlich rascher erledigte, nämlich in 27,9, 38,4 und 53,6 s. Fazit: Der 190 D kann zwar dieseltypisch gefahren werden, d. h. der geschmeidige Motor reagiert keineswegs ...
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