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... in Auftrag, und zwar bewusst an zwei Aussenseiter (Fairchild Hiller und AMF, siehe AR 46) die im Gegensatz zu den Automobilwerken unbelastet waren und — so hofft man — durch neue, besondere Ideen eine Initialzündung auslösen sollen. Die Forderungen für das amerikanische Experiment sind hart und bauen weniger auf einer gründlichen Forschung auf, sondern entsprechen mehr dem Grundsatz «Schön wäre es, wenn .» Trotzdem folgt das deutsche «Lastenheft» oft wörtlich dem US-Vorbild. Beides entsetzte die Oeffentlichkeit und die Automobilindustrie, denn schon die ersten Untersuchungen ergaben, dass dann das Auto der Zukunft so schwer, so gross und so teuer würde, dass es nur noch wenige Reiche kaufen könnten. Ausserdem entstände aus der prächtigen Palette, vom Fiat 500 bis zum grossen Mercedes, ein einziges und noch dazu hässliches Einheitsauto. Die vergangene Woche abgehaltene, zweite internationale ESV-Konferenz baute Emotionen ab, auch erkannten die Gesetzgeber, dass überspitzte Forderungen das ganze Experiment gefährden. Die Fachleute haben sehr unterschiedlich berichtet, gelobt und getadelt und vor allem sehr offen diskutiert. Fast alle waren sich aber darüber einig, beim Unternehmen «Sicherheitsauto» mitzumachen, um unter Nutzung auch der ESV und der Entwicklung und Erforschung einzelner Komponenten immer sicherere Autos zu bauen. ...
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