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... Er hatte sich «Monza« auf seine Balaclava (feuerfester Kopfschutz) geschrieben, die Erinnerung an seinen bis dahin grössten Triumph in der Formel 1 mit Toro Rosso vor zwei Jahren. Und er hat zwei Dinge im zugespitzten Finale, in das er von der zehnten Poleposition des Jahres gestartet war, behalten: seine Fähigkeit, «im Cockpit mit Leichtigkeit zu tanzen»,wie es sein erster Formell-Teamchef Peter Sauber schon 2006 bewundernd festgestellt hatte, und die maximale Konzentration, die Vettel so gern mit «den Kopf nach unten und durch» umschreibt. Der 19. und letzte Grand Prix in diesem Jahr bezog seine Spannung aus den vielen Rechenschiebereien, vor allem aber aus den noch einmal wechselnden Kräfteverhältnissen von Topautos und Reifen. Daran, dass Sebastian Vettel als zweiter Formel-1- Weltmeister aus Deutschland gekürt werden konnte, hat der erste deutsche Champion einen unfreiwilligen, aber nicht unmassgeblichen Anteil. Michael Schumacher rutschte mit seinem Silberpfeil nach dem Start in der fünften Kurve aus, drehte sich gegen die Fahrtrichtung und wurde von Toni Liuzzis Force-India-Mercedes spektakulär aufgespiesst. In dieser Phase reagierten die Boxencrews von Mercedes (für Nico Rosberg) und Renault (für Vitali Petrov) am besten und absolvierten schnelle Reifenwechsel. Das war letztlich der Grund dafür, warum sie sich zwischen Mark Webber und ...
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